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07.03.10 - 328 

Frau Merkel ist unfähig zur Bewältigung der finanziellen Krisenfolgen


Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Zum Streit innerhalb der Koalition um eine Sonderabgabe für Banken erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß:

Diese Regierung erschöpft sich in Ankündigungspolitik. Auch bei der Sonderabgabe für Banken geht es um reine Absichtserklärungen mit Blick auf die Landtagswahl in NRW.

Die letzten Äußerungen von CDU/CSU und FDP um Bankenabgabe und Finanztransaktionssteuer machen deutlich: Es gibt keinerlei Gemeinsamkeiten bei der Bewältigung der finanziellen Krisenfolgen zwischen den Koalitionsparteien.

In den Schlüsselfragen der deutschen Politik kann Frau Merkel - wegen fehlender inhaltlicher Übereinstimmung in der Koalition - weder national noch international handeln.

Deutschland braucht keine 15-fache Ankündigungspolitik auf NRW-Wahlveranstaltungen. Notwendig wäre endlich eine entschlossen handelnde Regierung. Doch dazu ist diese Koalition mit ihrer abwartenden Kanzlerin offensichtlich nicht fähig.

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