13.09.05 - 1030
Mehr Umweltschutz für mehr Arbeitsplätze und mehr Lebensqualität
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
AG Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Für die SPD ist die ökologische Modernisierung der Gesellschaft eine der wichtigsten politischen Aufgaben auf dem Weg zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung.
Umwelt- und Naturschutz, Biodiversität und Sicherung des Nationalen Naturerbes, Atomausstieg und Effizienzrevolution, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität, Sicherstellung von Koexistenz und Wahlfreiheit bei der Gentechnik, Entwicklung der ländlichen Räume mit ihren vielfältigen Funktionen zur Sicherstellung unserer Lebensgrundlagen und einer fortschrittlichen, also auch aus Sicht von Umwelt-, Natur- und Tierschutz vorbildlichen Landwirtschaft, mehr Verbraucherschutz bei der Chemikaliennutzung, mehr Lärmschutz, erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe - all dies sind für die Sozialdemokratie wichtige und vordringliche Aufgaben.
"Vorfahrt für Arbeit" impliziert negative Auswirkungen des Umweltschutzes auf die Wirtschaft. Dies ist ganz bestimmt falsch. Umweltschutz schafft Arbeitsplätze, Effizienztechniken Made in Germany steht ein Weltmarkt mit Zukunft offen. Die SPD setzt auf eine nachhaltige Modernisierung der Gesellschaft. Forderungen nach einem Zurück in der Umweltpolitik sind kontraproduktiv - auch für die Wirtschaft selbst.
Wir müssen der Globalisierung ein menschliches Gesicht geben. Das ist gut für die Zukunft unseres Landes und unserer einen Welt.
Die Natur braucht den Menschen nicht - aber der Mensch braucht die Natur. Das ist Credo unserer zukunftsgewandten Politik. Wie richtig dieser Satz ist, hat dieses Jahr der Umweltkatastrophen gezeigt.
Eine bessere Welt ist machbar. Aber sie kommt nicht von alleine. Dank gebührt vor allem den vielen Hunderttausend Menschen in unserem Land, die sich ehrenamtlich für Umwelt-, Natur- und Tierschutz einsetzen. Ohne sie wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer.
Unsere zukunftsgewandte Politik gegenüber dem post-liberalen Zeitgeist durchzusetzen, ist eine harte Herausforderung. Dazu brauchen wir die Unterstützung und die Hilfe Vieler. Denn sicher ist: In unseren Händen ist der Umweltschutz besser aufgehoben als bei der Union - von der FDP erst gar nicht zu reden.